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A rough dirt road to our liking (top left), flooded areas before lunch on the last day of trip 2, and I in the streets of Hanoi, after my fall.

The guy looking towards the camera helped me with the chain after my fall, getting awfully greasy black hands, and after the chain was in, sped to the car to help there.

Empty roads as a positive side effect of the flood.

We just went bravely all the way through, hoping not to suddenly ride into a manhole without cover. I can be seen lifting up my fallen bike.

Before retiring to bed on the last evening, after the drinking challenge with Mr. ‘Rocket Fuel’ Boi.

Von Vu Linh nach Hanoi
Tacho-Stand 996 km

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Quinh wählte eine etwas östlichere Route statt der direkten, wegen dem Verkehr und der Landschaft, wie er sagte, und weil er uns zu sich nach Hause zum Lunch führe, Zusatzeinkommen für die Familie. Ich zahlte heute die Zeche für meine gestrige Dummheit, es war mir leicht übel, und die Übelkeit stieg und fiel mit der Menge an Auspuffgasen, die ich einatmen musste, schon der geringste Abgasgeruch drehte ein bisschen an meinem Magen. Kopfweh hatte ich erstaunlicherweise keines.

Unterwegs trafen wir kurz vor Quinh’s Dorf auf eine grosse Überschwemmung, die viele Felder und etwa 200 m die Strasse bedeckte. Man wird mutig, und ich fuhr durch das tiefe Wasser, die Beine hoch, das Wasser spritzte ein paar mal bis zum Helm hoch und durch das offene Visier ins Gesicht, aber der Motor hielt durch. Die Vietnamesen benutzten Kleinlastwagen und Handkarren, um Leute und Mopeds trocken durch die Fluten zu bringen, gegen Entgelt natürlich. An vielen Stellen sahen wir Leute, die mit Netzten und auch mit Batterien auf dem Rücken elektrisch fischten, die Fische in den von Wasser bedeckten Feldern seien von kleinen Fischzuchten und alle wollten jetzt von deren Flucht profitieren.

Das Haus von Quinh’s Familie sei auch in den Fluten, so fuhren wir zu seinem Onkel, wo aber Quinh’s Mutter auch beim Kochen mitgeholfen hatte. Das Dörfchen war sehr einfach, mit schmalen Strassen und Backsteinhäusern, schmutzig, überall Alt-Plastik, das Geschäft der Leute dort, die Kunststoff einsammelten, zukauften, zerkleinerten und zum Recycling nach China verkauften.

Die 60 km nach Hanoi führten nahe am Airport vorbei und von dort weiter auf der Autobahn in die Stadt. Gegen das Zentrum waren viele Stellen überflutet, dafür hatte es wenig Verkehr. Wegen des hohen Wasserstandes übersah ich den Gehsteig in der Mitte der durch einen breiten Rasenstreifen getrennten 4-spurigen Strasse, ich hatte dort keinen erwartet. Durch mein Touchieren der hohen Kante unter Wasser wurde mein Töff derart instabil, dass ich zuallerletzt doch auch noch stürzte und ins Wasser fiel. Der Kupplungshebel war gebrochen und die Kette war raus. Spontan kam ein Vietnamese und versuchte, die Kette wieder über das Zahnrad zu legen, machte sich von der Karrenschmiere die Finger schwarz, erfolglos. Quinh und Vince kamen mir dann zu Fuss zu Hilfe, und durch das Hieven und Schieben des Töffs auf den Gehsteig schob sich die Kette wieder auf das Ritzel. Ich fuhr mit gebrochenem Kupplungshebel zur nächsten trockenen Kreuzung, wo Quinh in einigen Minuten einen Kupplungshebel aus seinem Ersatzteilsack montierte und ich somit sicher die wenigen km zur Werkstatt von Offroad fahren konnte.

Trotz den 4 Regentagen von den total 7 Reisetagen war auch diese Tour ein Super-Erlebnis.

Von Nam Kanh nach Vu Linh
Tacho-Stand 825 km

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Das sind meine Mitfahrer auf der 2. Töfftour, von oben links nach unten rechts unser Guide Quinh, 23 Jahre jung, Kenny und Rachel aus Singapore, Vince aus Südafrika, alle 28-jährig.

Unterwegs kamen wir wie schon mehrere male wieder an einer Backstein-”Fabrik” vorbei.

Die heutige Regenfahrt führte nach Vu Linh, zum gleichen Homestay wie die erste Nacht bei der Tour nach dem Nordwesten. Das Essen bei Familie Boi war wieder ausgezeichnet, der Boden makellos geputzt, das leicht erhöhte Podest für das Auslegen der Matratzen glänzte vom Polieren. Bereits vor dem Essen brachte Mr Boi die Munition, 2 Fl Reisschnaps, eine stärkere und eine mildere Sorte, wie sich später herausstellte. Als Mr Boi nicht aufhören wollte mit seinem “one more” und “merci beaucoup” begann mich der Teufel zu reiten und fand in meinem gesunden Ehrgeiz, den Helen als männliches Angebergehabe bezeichnet, ein leichtes Spiel, mich zum Meisterzeigen anzustacheln. Der Erfolg war, dass seine Frau ihm zu Hilfe kam und für ihn zu trinken begann, bis Bo nur noch gequält lächelnd mit dem vollen Glas dasass und den Schnaps über die Finger laufen liess.

Von Ba Be Lake nach Na Khan
Tacho-Stand 677 km

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Als ich um 4 Uhr aufwachte, regnete es, und es regnete weiter bis etwa um 11 Uhr in Strömen. Ich machte mich nach dem Hellwerden mit einem geborgten Schirm auf den Weg durchs Dorf, die anderen schliefen noch.

Die Häuser in diesem von der Minorität der Tai bewohnten Dorf beim Ba Be Lake sind fast alle auf Pfählen gebaut.

Dies scheint ein vergleichsweise armer Mann. Das Haus, oder eher die Hütte, ist ebenerdig und besteht nur aus einem Raum. Ein freundliches Wort und ein Ballon helfen, Kontakt zu schaffen. Dass ich aus der Schweiz sei ist fast das einzige, was ich auf vietnamesisch sagen kann.

Im Haus oberhalb unserer Unterkunft traf ich auf diese spielenden Buben, farbige Gummiringe rumpustend mit dem Ziel, seinen über den eines Mitspielers zu bringen und das gefangene Guemmeli einzusacken.

Wegen des Regens wurde die vorgesehene Bootsfahrt auf dem See ersatzlos gestrichen, wir könnten uns bis zum Lunch ausruhen, sagte Quinh. Nach 8 Stunden Schlaf war die Frage nur, wovon wir uns erholen sollten.

So sassen wir unter Dach auf der Veranda und schauten dem Regen zu, einzig unterbrochen von einem Spaziergang zum blauen Zelt in der Ebene vor uns, barfuss auf den schmalen Weglein zwischen den Reisfeldern balancierend und im glitschigen Dreck oft beinahe ausrutschend.
Verteilt über die Ebene waren Haufen mit Sand und daneben je ein Haufen Felsbruch, wozu wohl? Wir fanden die Lösung: ein Bewässerungskanal wird gebaut. Ich zweifle allerdings an seiner Haltbarkeit, denn zuerst wird der Boden betoniert und ausgehärtet, danach werden die Seiten geschalt und mit Beton gefüllt, alles ohne Eisenarmierung, die Seitenwände simpel auf den flachen Betonboden gestellt. Drei kleine Pferde standen unter Bäumen, Saumzeug mit Holzkisten nebenan für den Transport von Kies, Sand und Zement. Heute ruhte die Arbeit aus verständlichen Gründen.

Wir sahen den Mann und das Boot bereits vorher weit weg am Seerand, dachten, er fische, aber es waren das grosse Blattgemüse, das er geschnitten hatte.

So, nun wird das Mittagessen aufgetischt und ich muss das Netbook schliessen. Bereits genossen haben wir den Apero, ein grosser Teller Pommes Frites, mit Knoblauch in der Pfanne gebraten. Die beiden aus Singapur essen wie richtige Chinesen, sind sie ja auch, nämlich laut schnatzgend, d.h. mit Schmatzgeräusch wie im Koben, aber das ist bei den Chinesen ganz normal und ich habe mich schon in früheren Zeiten daran gewohnt.

Auf der heutigen Regenfahrt hatten wir diverse Bäche zu überqueren, oft ohne Brücke, durch eine Furt. An einer betonierten Furt, bei der das Wasser recht tief schien, ging Quinh zu Fuss zum Testen der Strömung bis gegen die Mitte und sagte mir, es sei OK, ich solle fahren. Ich kam nur ohne Sturz durch, weil er meine Honda seitlich stützte, so stark war die Strömung.

Die anderen Töffs schoben wir durch das Wasser. Bei Vince’s Bike mit tief liegendem Auspuff verschlossen wir die Öffnung mit Plastikfolie, damit kein Wasser eindringen sollte. Als die auf beiden Seiten des Flusses wartenden Leute gesehen hatten, dass es mit dem Durchqueren funktionierte, nahmen sie ihre Mopeds und querten auch, tatkräftig durch uns unterstützt. Ein Moped mit Mann, Frau und Baby kamen an, und ich half zuerst dem Mann mit dem Moped durch die Furt, dann der Frau mit dem Baby. Von beiden bekam ich dafür weder einen Dank noch ein Lächeln, sie drehten sich am anderen Ufer nicht einmal um. Quinh sagte, es sei oft so, dass Vietnamesen für eine Hilfeleistung nicht dankten, weil sie sich schämten, und bei einem Ausländer komme noch die Scheue dazu.

Beim nächsten Bach war ein schmaler Holzsteg, den wir benutzten konnten, aber gerade als ich querte kam ein voll besetzter Kleinbus und fuhr ohne Zögern in den Bach, das Wasser stand bis knapp unter die Fenster, von den Radkasten war nichts mehr zu sehen, und er kam durch bevor ich die Kamera hervorholen konnte. Der Fahrer kannte sich anscheinend mit dem Wasserstand und den Möglichkeiten seines Busses aus.

Nachdem ich mich beim Bauern, bei dem wir zur Übernachtung untergebracht waren, mit auf einem grossen Holzfeuer zubereiteten heissem Wasser gewaschen hatte, machte ich einen Bummel der Strasse entlang, verteilte Ballone an die Kinder vor einem Haus und wurde prompt hinein gebeten. Es waren zwei Männer dort, ein älterer und ein jüngerer. Der ältere war zu Besuch, der jüngere der Hausherr. Nach einigen Tässchen Tee und radebrechen mit Händen, Füssen und Zeichnen nahm der Hausherr ein 3-4 Liter fassendes verschlossenes Glasgefäss aus einem Kasten. Mir schwante böses, natürlich Reisschnaps, aber es kam schlimmer: im Glas war ein wie eine Krähe aussehender Vogel eingelegt, mit Kopf, Schnabel und Federn, und von diesem Zeugs trank ich dann 4 rechte Schnapsgläser voll mit den beiden, eigentlich vorwiegend mit dem jüngeren, denn der ältere erhielt nicht nachgegossen.

Das Nachtessen bei der Familie war wieder ausgezeichnet.

Zum Abschluss “genossen” wir zwei hausgemachte Reisschnäpse mit eingelegten Bananen und eingelegten Waldfrüchten.

Von Cao Bang nach Ba Be Lake
Tacho-Stand 615 km

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1 Reparaturstop, Zündkerze wegerodiert (Kenny)

Mein Frühmorgen-Kaffee neben dem Hotel, vor 7 Uhr. Oh Schreck, es regnet, die Strasse ist nass.

Zu diesem Zeitpunkt wissen wir noch nicht, dass es die restlichen 4 Tage fast andauernd regnen wird, dass es zu schweren Ueberschwemmungen kommt, die sogar am Schweizer TV in der Tagesschau gezeigt werden. Wir sind noch voller Hoffnung.

Auf dem Weg zum nahe liegenden Markt.

Der stolze Vater präsentiert seinen Sohn.

Der heutige Tag hat seinen Namen mehr als verdient, es regnete während unseren 130 km nur zweimal, mit einem kurzen Unterbruch. Die Strassen waren aber in ausnehmend gutem Zustand, durchwegs asphaltiert, nur mit einigen kurzen Passagen mit roter Erde auf der Strasse. So kamen wir recht zügig voran, nur etwas verlangsamt durch Rachel, die vorher noch nie im Regen gefahren war.

Der Reparaturhalt gab uns Gelegenheit für einen Kaffee, während die Wirtin ein Gemüse rüstete, das sie die längste Zeit immer wieder mit neuem Wasser knetend reinigte.

Mein am Morgen gekaufter Regen-Poncho mit Ärmeln bewährte sich in einem Aspekt, ich schwitzte nicht darunter wie in meiner Regenjacke, da er auf der Seite offen ist. Allerdings riss ich beim Ausziehen bereits den rechten Ärmel ab. Bei einem Preis von gut 2 Franken kann man auch nicht viel mehr erwarten.

Ja, es regnete heute nicht nur für uns.

Jetzt sitzen wir auf der Veranda eines Stelzen-Hauses bei einer Bauernfamilie, wo wir die Nacht verbringen werden. Direkt vor dem Hof liegen Reisfelder und links sehen wir den Anfang des Ba Be Sees. Das Dorf liegt inmitten des Ba Be Nationalparks.

Blick von unserer (schöneren) Veranda auf das Nebenhaus.

Meine Schlafstelle im Wohnraum der Familie, das Moskitonetz noch oben. Leintuch und Kissenanzug sind frisch gewaschen und riechen frisch. Die “Wolldecken“ sind leider aus schlechten Kunstfasern und ich habe nur die Wahl zwischen leichtem Schwitzen oder Frieren. Mein leichter Seidenschlafsack verschont mich vor altem Schweiss und/oder Wanzen und Floehen. In den SAC-Huetten in den Schweizer Bergen werden die Decken ja auch nicht jede Woche gewaschen.

Von Quang Uyen nach Cao Bac
Tacho-Stand 485 km

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Further photos to this post are here on Picasa 1 Getriebeschaden (Quinh), 1 Kupplungsschaden (Kevin)

Bei diesen 3 netten Vietnamesen sass ich laengere Zeit und schaute dem Markttreiben zu.

Frauen mit nur ein bisschen Gemuese aus dem Hausgarten warten auf Kunden.


Was hat diese Marktfrau mit beeindruckendem Angebot wohl schon alles miterlebt?

Der heutige Tag war absolut fantastisch, eine Rundtour retour zum Ausgangsort und dann noch die 40 km nach Cao Bang, der Provinzhauptstadt. Es war eine wunderbare Strecke mit Kurven und etwas hoch und runter mit ein paar Pässchen, eine Landschaft wie aus dem Bilderbuch, mit einer bergigen Landschaft und Reisfeldern wie wohl in dieser Ausdehnung nur in Vietnams Nordosten.

Es sind Karstberge, Kalkstein, dazwischen kleine Ebenen mit Reis- und anderen Feldern. Unglaublich steile Hänge sind bewaldet, aber man sieht auch rechte Klippen, Felswände wie in den Kreuzbergen. Allerdings würde ich wegen der Schlangen das Felsklettern hier nicht empfehlen.

Ich hatte wieder Gelegenheit, den erfahrenen Biker zu mimen. Weitab von einer Werkstätte wollte die Honda unseres Guides Quinh plötzlich nicht mehr, so erinnerte ich mich, wie der Afrikafahrer J ein Bike über ein paar km mit dem Bein von seinem Bike aus geschoben hatte. Das Anfahren ist schwierig, wenn der geschobene Töff einmal rollt, geht es recht gut, schwierig war es, wenn ich den Kontakt verlor und mit meinem Fuss die hintere Fussraste des anderen Töffs treffen musste. So schob ich mit meiner starken Honda links etwas nach hinten versetzt neben Quinh fahrend ihn und seine kleinere Honda mit dem Fuss an der Fussraste über etwa 5 km bis zum ersten Mech, manchmal mit etwa 45 km/h, die beiden Töffs eng nebeneinander. Ich musste Quinh mehrmals anschreien, er solle näher am rechten Rand fahren, denn bei unübersichtlichen Linkskurven wäre ich auf der schmalen Strasse der Depp gewesen.

Der erste Mech aber verstand nichts, so ging es weitere 2 km bis zu einem Laden, wo wir ein Seil kauften. Quinh wusste nicht, dass man das hintere Motorrad nicht festbinden darf, sondern das Seil um den Lenker wickelt und mit der Hand am Griff hält. So kann der gezogene Fahrer jederzeit loslassen, was dann auch einige male passieret ist. Endlich, nach weiteren etwa 5 km fanden wir den besseren Mech, der den Getriebeschaden mit einem Occasions-Ersatz-Zahnrad einer russischen Minsk reparieren konnte.

Die Reparatur bot Gelegenheit zu einem Abstecher an den naheliegenden Fluss, wo Sand-Wasser hochgepumpt und oben zur Verwendung im Bau separiert wird.

Ein landschaftliches Highlight in dieser Ecke im Nordosten ist der “Ban Gioc” Wasserfall zwischen Vietnam und China.

Erstaunlicherweise wird mitten im Wasserfall gefischt und nicht unten, wo alle Fische sich ansammeln und vielleicht nicht hoch koennen.

Die gefangenen Fische wuerden nach China verkauft, sagte man uns, und sie braechten wegen der Raritaet oder der Qualitaet sehr gute Preise, 10 US$ ein grosser, was super ist bei einem Monatsgehalt von US$ 60 einer Hilfskraft in der Stadt, geschweige denn auf dem Land.

Die Bambusflosse mit chinesischen Touristen kamen bis auf 2-3 m an das vietnamesische Ufer und die Chinesen bestaunten mich in Unterhosen, nach dem Schwimmen, ich auf dem Bauch an der Sonne liegend. Unsere Rachel aus Singapur hatte sich im WC beim Restaurant das Badkleid unter die Kleider angezogen, ging aber dann doch in Shorts und T-Shirt ins Wasser.

Der viel weniger Wasser fuehrende linke Teil des Falls.

Dies ist ein Beispiel eines bereits reparaturbeduerftigen Dreckhauses. Das Netzwerk aus bambus wird mit einem Gemsich von Dreck und Stroh verschmiert, die Hohlraeume ausgefuellt. Die Waende wuerden je nach Witterung 3-5 Jahre halten und muessten dann wieder neu verschmiert werden. Diese Bauweise sei bei einigen Minoritaeten noch im Gebrauch.

Berge ohne Ende. Wir sind weit gefahren, praktisch immer in solch bergiger Landschaft.

Von Lang Son nach Quang Uyen
Tacho-Stand 321 km

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No repair stops

Der Spaziergang durch die Kleinstadt führte mich zum Markt, die Bilder vom Fleischverkauf erspare ich Euch heute.

Die heutige Strecke war landschaftlich sehr toll, wieder mit vielen Bergen und Bergketten, die mit der Entfernung wegen des Dunstes in immer helleren Grautönen erschienen.

Die Fahrt von Dong Keh über die Berge Richtung Nordosten war super, ein richtiger Spass, mit vielen teils recht holprigen Dreckabschnitten.

Einmal wurde gesprengt und wir mussten etwa eine Viertelstunde warten.

Nach Erreichen einer anderen Hauptstrasse gab es zum Abschluss noch schönes Kurvenfahren zur Kleinstadt mit unserem Homestay.

Das ist ein Wohnhaus unterwegs an der Strasse, der Fussboden ist gestampfte Erde, die Schlafstellen sind auf einem leicht erhöhten Podest aus Brettern.

Gleich unter dem Haus bringen die Bauern das Reisstroh ein.

Der Homestay hier ist nicht zu vergleichen mit den Bauernhöfen, in denen wir während der letzten Tour übernachteten. Es ist ein Steinhaus in der Stadt, an sich wie ein Bed-and-Breakfast, es kommt keine Romantik auf. Wir sitzen in einem hohen Raum im Erdgeschoss, Betonboden und harte hölzerne Sessel, aber das Essen war OK und kaltes Bier steht auch reichlich zur Verfügung, so werden wir es überleben.

Es waren 2 Nächte hier vorgesehen, aber ich machte den Vorschlag, den ursprünglichen Plan wieder aufzunehmen und morgen in einem Hotel in der 35 km entfernten Stadt Cao Bang zu übernachten. Alle stimmten zu. Lustige Episode: Quinh, der Guide, hatte den Chef anzurufen deswegen und ich merkte, dass er auf vietnamesisch sagte, der Schweizer hätte … Als ich ihm nachher sagte, ich hätte schon verstanden, dass der Schweizer reklamiert habe, kriegte er einen roten Kopf. Es war nur das eine Wort: Thuy Sii, was Schweiz heisst, sonst hatte ich natürlich nichts verstanden ausser den Stadtnamen.

Nach der Ankunft hier fuhren wir in ein Dorf bewohnt von der Minorität der Lum. Die älteren Frauen tragen noch traditionelle Kleidung, die jungen und die Männer nicht. Die Leute waren gerade daran, die Utensilien der Reisernte zusammen zu räumen.

Der kleine Knirps vergnügte sich vorher flach liegend in den Maiskörnern.

Ich kam zu einem unerwarteten Erlebnis auf einem Feld, wo eine junge Frau am Pflügen war. Ich pflügte 4 Reihen eines Feldes von vorne bis hinten, führte den Stier allein mit nur einer Schnur, die links am Maul befestigt war. War der Pflug, den ich zu führen hatte, zu hoch, dann lief der Stier viel zu schnell, bis ich den Pflug wieder tiefer halten konnte, war ich zu tief, hielt der Stier einfach und bewegte sich nicht mehr vom Fleck, bis ich den Pflug gelockert hatte und hoa hoa rief.

Die junge Frau tat es mit der rechten Hand und es sah sehr einfach aus. Mir lief nach dem kurzen Einsatz der Schweiss in Strömen von der Stirn.

Als Abschluss die Mädchen vom Dorf, die uns folgten wie wir früher den Soldaten.

Von Hanoi nach Lang Son
Tacho-Stand 162 km

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Bereits nach wenigen km ausserhalb Hanois die erste Panne, kein Benzin mehr im Tank, aha, wir haben ein Motorrad beim Auftanken vergessen. Das Paar aus Singapore, Kenny und Rachel, ist bestens gekleidet, allerdings ein bisschen warm.

Bis zum Lunch war es eine langweilige Fahrt, fast immer geradeaus auf richtungsgetrennter Strasse mit je 2 Spuren, dazu zu langsam bei etwa 55 km/h, die unser Guide Quinh vorlegte: er sagte, es sei wegen der Geschwindigkeitslimite für Motorräder. Ich sah die Tafeln dann auch, interessanterweise für Busse 80 km/h, LKWs und Personenwagen 70 km/h, Motorräder 50 km/h und 40 km/h für Motorfahrräder. So flitzten die Busse und Laster hupend an uns vorüber, und dies im Recht.

Dann brach halt noch ein Bremshebel, wir haben ja Zeit. Ich fühlte mich grossartig, als ich etwas wusste, was unser junger Guide nicht wusste und ich helfen konnte. Das Zuschauen letzte Woche zahlt sich aus, vor allem falls Quinh nicht so stark im Reparieren sein sollte. Aber ich muss mich dann wohl auch auf den gesunden Menschenverstand verlassen, denn das Können fehlt mir.

Am Nachmittag wurde die Gegend wieder grossartig, mit bizarren Bergen und Hügeln, die Strasse immer noch sehr gut, aber kurviger, eine schöne Fahrstrecke.

Hier noch eine riesengrosse Cobra in einer riesengrossen Schnapsflasche.

Hier in Lang Son sind wir in einem Hotel untergebracht. Nach der Ankunft tranken wir Tee mit dem Besitzer. Erwähnenswert am Hotel sind die langen Haare der Rezeptionistin, sie enden an den Oberschenkeln, oberhalb der Kniekehlen, wow.

Eine kurze Fahrt brachte uns ausserhalb der Stadt zu einer Grotten-Pagode, mit einem recht grossen verzweigten Höhlensystem, in dem die halbe Stadt während den Bomb Raids der Amerikaner Schutz gefunden habe.

Hier folgen einige Ausblicke vom oberen Höhlenausgang.

Zum Abschluss noch der Altar für die guten Wünsche

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