13.11.09 Day 17
day trip around Chiang Mai, 159 km, Stand 1649 km
This was the last biking day before I had to return my Kawasaki. Lan needed it for a group trip. The trip around Doi Suthep was wonderful biking, a potpourri of all types of roads that I had experienced during my two bike tours, plus great Thai mountain scenery, a last time for this year. I followed the map, along smaller yellow roads that were not even in the GPS, but asking people for directions worked.
© GT Riders, map ‘Mae Hong Son’
Die Eintagesrunde in den Bergen nördlich von Chiang Mai war hammer, wie eine Zusammenfassung der Motorradtour, alle Strassenarten, vom schönsten, ebensten Asphalt mit frischen gelben Leitlinien bis zur Dreckpiste, alles, inklusive Orientierungsschwierigkeiten. Ein See war nicht dabei, leider, der fehlte.
Dieses Häuschen in Pang Hai war zum Verkauf angeschrieben, was mich natürlich zum Anhalten bewog, will oft Häuser kaufen, mir vorstellen, wie es wäre, was ich ändern würde, usw., liebe es, zu träumen.
Glücklicherweise war niemand anwesend, sonst hätte ich vielleicht bereits eine Anzahlung geleistet. Mein potentieller Nachbar wollte mir sein Haus zeigen und ich nahm gerne an. Leider hatte ich die Kamera beim Töff gelassen, so dass Bilder fehlen, sowohl vom ehemaligen Tour Guide, der lange Jahre für Diethelm Travel gearbeitet hat und gut English sprach, als auch von seinem Haus und der herrlichen Aussicht in den Wald. Er liebt die Vögel und die Bäume, lebt allein hier, seine Frau kommt nur am Wochenende her, wohnt und arbeitet die Woche durch in Chiang Mai.
Obwohl ich nie weit von Chiang Mai weg war, sah es ländlich und für thailändische Verhältnisse sehr gebirgig aus. So rasch sind die Strassen der Stadt mit dem Verkehr vergessen. Gerne hätte ich die Runde mit einer Fahrt auf den Doi Suthep beendet, aber ich verpasste die Abzweigung für die schmale Strasse hoch von Westen und wollte nachher, als ich es gemerkt hatte, nicht mehr zurückfahren.
Reisernte, von Hand mit Sicheln.
Die Schnitter – ich überprüfte das Wort im Duden und freue mich, es noch präsent gehabt zu haben – legen die Reisgarben auf die recht hoch belassenen Stoppeln zum weiteren Trocknen. Erst später, wie lange später weiss ich nicht, wird auf dem Feld gedrescht, teils händisch, durch Schlagen der Garben oder Büschel über einen Holzbock, so dass die Körner abgeschlagen werden und hinunter fallen, oder durch einen Stördrescher mit motorisierter Dreschmaschine, wie hier berichtet wurde.
Wenn einige Mopeds an der Strasse stehen, muss was los sein in der Nähe, also umher schauen oder anhalten, absteigen. Auch hier, bei der Reisernte, hätte ich ohne die Mopeds die Leute von der Strasse aus nicht beachtet.
Folienkulturen auch in Thailand. Übrigens sah ich auch vielerorts Gewächshäuser aus Kunststoff-Folien, nicht Glas.
Der König vor allem und auch das Königspaar sind allgegenwärtig, wie hier an der Tankstelle, oft mit Fotos älteren Datums, noch stramm aussehend, manchmal aber auch bereits schütter und etwas gebrechlich.
Mehrmals wechselte der Strassenbelag abrupt von Asphalt auf Kies, oder umgekehrt, was mir lieber war, nicht wegen des Kieses, sondern wegen des unerwarteten Wechsels auf Kies. Da die Regenzeit vorbei war, wurde ich von Schlamm und Matsch verschont, die Verhältnisse des mittleren Bildes erlauben Fahrspass.
Weniger angenehm sind die Schlaglöcher im Asphalt, die ich auf dieser Runde streckenweise häufig antraf, vorwiegend oder fast ausschliesslich in den Kurven, jeweils mehrere gestreut wie Landminen, wobei ich nach den ersten zwei Kurven wusste, auf was ich zukam.
Über mehr als 10 km sah die Strecke so aus, zwischen Pang Term und Om Long, links und rechts nur Wald und keine Menschenseele weit und breit.
Dies war das erste Zeichen von Zivilisation nach 11 km Waldstrecke, das GPS nur in der leeren weissen Fläche. Endlich das erste Feld. Danach standen erste einzelne Mopeds am Wegrand, und Leute waren auf den einsamen, im bewaldeten Tal liegenden Feldern am Arbeiten. Weniger angespannt als vorher konnte ich die restliche Strecke besser geniessen, bis ich wieder auf eine Hauptstrasse gelangte.
Die Runde bei Chiang Mai war ein phantastischer Abschluss meiner Motorradtour und ich möchte sie jedem breiter interessierten Töfffahrer empfehlen, der Hammer, gut geeignet zur Prüfung des gemieteten Motorrades am ersten Tag.
Weitere Fotos meiner Reise sind hier http://picasaweb.google.com/houdini49 in mehreren Picasa-Alben (zum Ansehen der Fotos auf das entsprechende Albumbild clicken).
Further photos of my trip are here http://picasaweb.google.com/houdini49 in various Picasa albums (click on the respective album picture to see the photos).

4 Kommentare
Kommentar-Feed für diesen Beitrag
November 24, 2009 um 2:24 nachmittags
lamiacucina
ich habe Deine ganze Reisereportage als stiller Leser im feedreader mitverfolgt. Toll, aber leider nichts mehr für mich ! Damit hättest Du früher ein Silva Reisebuch füllen können. Was mich sehr beeindruckt, ist die Qualität deiner Fotos.
Dezember 4, 2009 um 3:31 nachmittags
Marco
Du meinst also ich sollte lieber dort entlang und die Runde über Lampang icl. Elefant cons. Center und der beiden Tempel sein lassen??
Gruß Marco
Dezember 4, 2009 um 3:55 nachmittags
Erich
@Marco: Das musst Du wissen, weiss nicht, was Dir wichtig ist. Ich für meinen Teil habe schon genügend Tempel gesehen. In Pai kannst Du genügend Elefanten sehen und reiten, siehe mein Beitrag über Pai und den Elefantenritt
Dezember 15, 2009 um 10:25 vormittags
Britta
wow…einfach toll…..da zwickt einen gleich das fernweh!
liebe grüße aus berlin!
britta