12.11.09 Day 16
Lake above Mae Suai – Chiang Mai, 221 km, Stand 1490 km

On my second last day with the bike I drove from the beautiful lake back to Chiang Mai. The first 10 km were great, and the 53 km across the mountains between the main road and Phrao were just stunning. The photographic highlight was a stop at field where people were threshing rice, see the corresponding Picasa album.

Links, das war meine Hütte, wo ich übernachtete, eine traumhafte Lage und ebensolcher Ausblick. An solchem Ort könnte ich einige Tage bleiben, ohne Probleme. Strände am Meer können auch schön sein, aber die sind in Thailand nicht so ruhig, so einsam, so touristenleer wie hier, die muss man suchen, aber es gibt sie schon noch, wie beispielsweise mein “Privatstrand” auf Ko Chang vom vorletzten Jahr.

Das ist (beinahe) der Blick von meinem Frühstückstisch, von der Landkuppe, auf der das Guest House steht, in Richtung Norden. Wäre es nicht so sonnig und heiss dort in der Hütte, könnte dies durchaus ein Standort für einen Eremiten sein.

Eines der letzten Bergdörfer auf meiner diesjährigen Reise, was ja letzteres schon bedeutet, dass es nicht meine letzte Reise in diese Gegend ist. Es gibt auf der Landkarte noch so viele kleine Strassen, die mit dem Motorrad befahren werden können, und jetzt, da ich den Mut dazu gewonnen habe, kann es irgendwann wohl noch sein. Ich bin ja anfangs mehrheitlich den roten fett eingezeichneten Strassen gefolgt, aber nachdem ich den Reiz der kleinen Strassen kostete, darf es auch etwas mehr sein. Heute würde ich den gelben dünnen und den gestrichelten folgen, quer durch das Gemüse, mit einem neueren Motorrad auch allein. Von den dünneren gibt es im nächsten Bericht zu lesen, von meiner Runde nördlich von Chiang Mai.

Wunderbares Biker Terrytory, saubere breite Strassen, kein Verkehr.

An der Strasse sah ich ein Dutzend abgestellte Mopeds, oder mehr, immer ein Grund anzuhalten, denn da sind Leute am Arbeiten, da ist etwas los. Es wurde Reis gedrescht. Die auf dem LKW montierte Dreschmaschine frass so viel Reisbüschel, dass die Leute kaum genügend nachreichen konnten, kein Wunder waren so viele Arbeiter(innen) dabei. Einige Fotos lud ich auf ein separates Album hoch. Ich fand es super, so nah dabei zu sein. Ich denke, trotz der Lichtverhältnisse, es war High Noon, gelangen illustrative Fotos, über die ich mich freue.

In der Ebene, hier nahe der Stadt Phrao, waren wieder Reisfelder ohne Ende. Das Gelb war genau so wie auf dem Bild. Ich dachte beim Knipsen, alle würden denken, ich hätte die Farben verändert oder die Kamera habe so unnatürlich aufgenommen. Deshalb, weil es so brutal kräftig dunkelgelb leuchtete, konzentrierte ich mich, mir die Farbe genau einzuprägen, und es war wirklich so, wie auf der Foto.

Na ja, jetzt sind wir wieder im Verkehr, fertig lustig. Der nächste Tag aber, der allerletzte mit der Kawa, wurde nochmals ein absolutes Wunder, die ganze Palette von allem, was ich während des Bike Trips bezüglich Strasse erlebt hatte. Ich kurvte im Norden von Chiang Mai 159 km in den Bergen umher, auch gerade und langweilig in der Nähe der Stadt, natürlich. Ich werde hier berichten und Fotos ins Picasa hochladen.

Weitere Fotos meiner Reise sind hier http://picasaweb.google.com/houdini49 in mehreren Picasa-Alben (zum Ansehen der Fotos auf das entsprechende Albumbild clicken).
Further photos of my trip are here http://picasaweb.google.com/houdini49 in various Picasa albums (click on the respective album picture to see the photos).