08.11.09 Day 12
Chiang Rai – Doi Mae Salong, 89 km, Stand 1056 km
09.11.09 Day 13
Offroad to Toet Thai, 85km, Stand 1141km
Finally I got the courage to try an off-road route, from Mae Salong directly across the mountains to Toet Thai, the village of the former drug and war lord Khun Sa. The owner of Shin Saen Guest House told me, yes, it was possible. It was a great ride, he said, but difficult and steep down the hill at the beginning, and a dream thereafter. And so it was. From Toet Thai I went on along the road to a village near the border to Burma, where the road ended, and I returned along the main road to Mae Salong. A great day it was.
Hier war es schon wieder gemütlich und angenehm, und ich konnte aufatmen, denn die schwierige Abfahrt in das Tobel war hinter mir, der Genuss begann, great single trail biking, wie ich es nur mit dem Mountain Bike erlebt hatte, mit dem Motorrad noch nie.
Beim Zurückgeben der Kawasaki sagte mir Lan, bei dieser Abfahrt seien schon viele gestürzt, er hätte schon Motorräder dort abholen müssen, weil sie zu defekt waren nach den Stürzen. Da war ich mit mir wieder zufrieden. Wie die, die mich kennen, wissen, brauche ich die Bestätigung vielleicht mehr als andere. Dieses Übel hat mir geholfen, in der Schule, im Studium und im Berufsleben oft oder meist mein bestes zu geben, aber es brachte mich ab und an, selten, auch dazu, Dummheiten zu machen und crazy risks einzugehen, zB Solo-Klettertouren als Teenager in den Kreuzbergen, die direkte Abfahrt entlang des Skilifts am Tanzboden, mit Sturz und gebrochenem Alu-Ski, oder die Schussfahrt im Brüeltobel, bei der ich hätte den Rücken brechen können, hätte der Rucksack mich nicht geschützt. Und da waren nicht mal Mädchen dabei, denen ich hätte Eindruck machen wollen.
Hier war es dann bereits wieder Strasse, wenn auch nicht asphaltiert, aber doch breit und nicht mehr so spassig. Ich kam an einigen gottverlassenen Dörfern vorbei, wobei der Ausdruck in Betracht der Kirchlein, die ich fast in jedem Dorf sah, unpassend ist; die christlichen Missionare haben erfolgreich gearbeitet. Es fällt auf, dass das Christentum dort Fuss gefasst hat, wo es der Bevölkerung verhältnismässig schlecht ging oder noch geht. Das Christentum wurde und wird heute noch mit Hilfeleistung missioniert und nachher werden die Leute genötigt, zu konvertieren, aus verlangter Dankbarkeit oder um die Hilfe weiter zu erhalten. Na ja, ist immer noch besser als mit dem Schwert. Meines Wissens fokussierten die Missionen ihre Aktivitäten auf die ethnischen Minderheiten, die Hilltribes, und waren nur dort erfolgreich.
Diese Frau, vermutlich Akha, ass am gleichen Tisch wie ich ihre Nudelsuppe. Sie schaut nur hier auf dem Bild etwas böse, war sonst ganz nett und lächelte, die alte Geschichte, für ein Foto lächelt man nicht.
Ein Bild, das ich festhalten musste, solche Ausblicke mag ich. Habe ich Anlagen zum Eremiten?
Bewundernswert, wie die Bauern hier die Hänge bearbeiten und nützen.
Beim ersten Blick auf den Schulhof im zweitletzten Dorf vor dem Ende der Strasse und der Grenze sah ich nur kauernde Kinder von hinten. Was machen die wohl? Aha, kommandiertes Zähneputzen, als Schulung oder als tägliche Routine nach dem Essen konnte ich nicht in Erfahrung bringen.
Thailändische Gastfreundschaft. Ich kurvte etwas im allerletzten Dorf umher, bis ich auf diesen kleinen Shop stiess und eine Sojamilch kaufte. Ich sass auf dem einzigen Stuhl, als der junge Mann ankam und sich einen Papaya-Salat zubereitete, aus grüner, unreifer Papaya, interessant, ein Gratis-Kochkurs für mich. Er stellte das kleine Tischchen auf, und ich stand auf, damit er sich setzten könne. Er aber gab mir Chopsticks und gebot mir, mich zu setzen, ass stehend und forderte mich zum Mitessen auf. Der Salat schmeckte mir, ich wollte ihm aber nicht zuviel wegessen und sagte “eem” (satt) und deutete auf meinen vollen Bauch. Die Gastfreundschaft und die Herzlichkeit der Leute hier auf dem Land, in den Bergen, sind sehr beeindruckend und sollten unsereins ein Vorbild sein.
Im Dorf, unmittelbar neben dem Shop mit meinem Papaya-Salat-Gastgeber.
Zum Abschluss ein Bild einer Teeplantage, weil es so schön grün ist.
Weitere Fotos meiner Reise sind hier http://picasaweb.google.com/houdini49 in mehreren Picasa-Alben (zum Ansehen der Fotos auf das entsprechende Albumbild clicken).
Further photos of my trip are here http://picasaweb.google.com/houdini49 in various Picasa albums (click on the respective album picture to see the photos).

1 Kommentar
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Dezember 22, 2009 um 3:38 vormittags
DaeHo Jang
Hohe Schule!!!