04.10.09 Day 8
Chiang Khong, 17 km, Stand 626 km
A sinusitis made me take a rest day in Chiang Khong at the Mekong. I have it, probably, from riding in T-shirt and shirt, without jacket. The temperature is not as high up in the north as in Bangkok, for example, or at the beaches. At night I felt very cold under the two thin polyester blankets, that cold that I put on my pants and jacket as pajamas.
I wondered what the buckets were for, lined up at the shore of the river. At the first visit I saw nothing but sand in them. Did somebody cultivate little crabs or snails in them? The answer I got in the evening, bean sprouts are grown in the buckets. A bucket with sprouts and sand is transferred to a basket and the sand is washed off. The quantity of sprouts per bucket is surprisingly high, as can be seen in the photos.
Was ist wohl nebst Sand in den Eimern? Sie sind unmittelbar am erodierenden Sandufer des Mekongs aufgestellt.
Sorgfältig wird die oberste Sandschicht in die Eimer gefüllt. Sind darin kleine Schnecken oder Larven, die in den Kesseln gross wachsen? Sehen konnte ich es nicht, der Mann verstand meine Frage nicht, und die zugedeckten Eimer wollte ich nicht abdecken und im Sand wühlen.
Beim zweiten Besuch gegen Abend wurde die Sache klar, Bohnen keimen im Sand und Sprossen wachsen im Dunkel des Sandes schön weiss und gelblich heran, nicht grün wie am Licht. Es dauere im Sommer, bei warmem und schönem Wetter, 2 Tage von der Bohne bis zur verkaufsfähigen Sprosse, jetzt, bei der kühlen Temperatur und dem wolkigen Himmel 6 Tage.
Eine Kundin kommt vom laotischen Ufer des Mekongs zum Einkauf.
Ein Kessel mit Sand und Sprossen wird in den Bambuskorb geschüttet und im Wasser des Mekong wird der Sand ausgewaschen. Mehrmaliges Waschen und Spülen ist nötig, um die Sprossen komplett vom Sand zu befreien. Darauf werden die Sprossen in den grossen Kunststoffkorb der Käuferin geschüttet.
Noch ein Eimer, dann ist der Korb voll. 5 Eimer mit Sand und Sprossen waren nötig, um den Korb zu füllen.
Man nimmt es genau, es wird abgewogen, ein bisschen dazu, wieder ein bisschen weg, stimmen muss es. Die Frau bezahlte nur 100 Baht (rund 2 Euro) für die grosse Menge an Bohnensprossen. Sie muss wohl eine Händlerin oder von einem Restaurant sein.
… und ab, zurück nach Laos.
In den am Ufer vertäuten Fischfarmen wird eine Art Catfish gemästet, mit 2 Auswüchsen an der Lippe, eine Welsenart. Es dauere ein Jahr von der Aussetzung der Jungfische bis zum Schlachtgewicht von etwa 2 kg. Jeden Tag werde zweimal gefüttert, nach Augenmass, das Kilo bringe auf dem Markt um die 150 Baht (rund 3 Euro).
Weitere Fotos meiner Reise sind hier http://picasaweb.google.com/houdini49 in mehreren Picasa-Alben (zum Ansehen der Fotos auf das entsprechende Albumbild clicken).
Further photos of my trip are here http://picasaweb.google.com/houdini49 in various Picasa albums (click on the respective album picture to see the photos).

6 Kommentare
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November 6, 2009 um 8:38 nachmittags
Helen
Das ist aber sehr interessant! Habe mich auch schon gefragt, wie sie die Sprossen herstellen. Allerdings, das Auswaschen im Fluss ist auch nicht unbedingt hygienisch, je nach Verschmutzung des Wassers.
November 7, 2009 um 3:09 vormittags
Erich
@Helen: Nach dem Waschen im Fluss kommen die Sprossen nicht direkt auf den Tisch, wie Tomaten oder Gurken bei uns im Laden, die waschen wir vor der Verwendung auch nochmals.
November 11, 2009 um 8:35 vormittags
kitchenroach
tolle fotos, die auch die arbeit deutlich machen, um einen korb voll sprouts zu erzeugen. ich beneide dich um diese reise….. und meine kawasaki waere da auch gerne dabei.
November 11, 2009 um 8:37 vormittags
kitchenroach
und ich hoffe natuerlich, dass es Dir bald besser geht. kein spass beim biken, wenn mann/frau sich krank fuehlt.
November 12, 2009 um 10:38 vormittags
Erich
@roach: Mit Deiner Kawa, wie ich annehme etwas grösser als meine gemietete, wäre es auf den asphaltierten Strassen recht viel more fun, sicher, absolutes Biker Eldorado hier im Norden, Traumstrassen, hätte on the road auch lieber meine vorherige MV dabei oder die jetzige Transalp.
November 14, 2009 um 6:06 vormittags
kitchenroach
KLE 500. macht mir spass. Nicht zu vergleich mit der Transalp! Bin schon ewig nicht mehr gefahren, bei Deinen Berichten da moechte ich sofort wieder losbiken!