02.10.09 Day 6
Doi Mae Salong – Doi Tung – Mae Sai, 90 km, km-Stand 506 km
Mae Sai is the northernmost town of Thailand, and a bridge crosses over to Tachilek in Myanmar. The trip was good biking, always mountainous until the outskirts of Mae Sai. The road often led very close along the border to Myanmar. At two checkpoints I was asked for the passport, but I had left it as security at the bike rental. A color copy of the two main pages was to my surprise accepted.
03.10.09 Day 7
Mae Sai – Saeng Chiang – Chang Khong, 103 km, Stand 609 km
It was mostly flat and not really interesting, with the exception of the last hill before the Mekong River, where Myanmar, Laos and Thailand meet. The 3 country point is now called the Golden Triangle, however, the entire region of former poppy cultivation, opium and heroin production in the 3 countries is the infamous Golden Triangle. My accommodation here is a wood and bamboo hut overlooking the Mekong.
Bergig war die Fahrt zwischen Mae Salong und Mae Sai, flach wurde es erst am Rand von Mae Sai. Ich wählte die Route über den Doi Tung, den Flaggenberg, so benannt, weil lokaler Fürst im 13. Jhdt. auf dem Berg eine Pagode bauen und eine riesengrosse Flagge hissen liess, die man von seiner Residenz im 50 km entfernten Mae Cham aus gesehen haben soll. Gross war sie vermutlich, aber kaum so gross wie die Schweizer-Fahne, die diesen Sommer an Stahlseilen über die Felswand am Säntis gehängt wurde.
Tourismus wie in der Schweiz auch hier! Am Doi Tung sind ein Royal Palace und ein gepflegter Park, die Besuchern gegen Entgelt offen stehen. Busladungen werden hergekarrt wie zur Schwägalp, um beim appenzellischen Vergleich zu bleiben. Die “Princess Mother”, Mutter des Königs Bumiphol, baute die Sommerresidenz für sich und weilte bis zu ihrem Tod 1995 auch oft da. Sie war in dem Glauben oder hatte die Hoffnung, die Bevölkerung hier im hohen Norden würde durch die königliche Präsenz und Identifizierung eher der Aufforderung Folge leisten, den Anbau von Schlafmohn aufzugeben und auf normale Landwirtschaft zu wechseln. Sie hat ihr Ziel nicht erreicht. Nur massiver Druck durch das Militär und Förderung von alternativen Anbauprodukten brachte die Wende. Heute wird in Thailand kein Mohn mehr angebaut.
Abfalltrennung in den Bergen Thailands, von rechts: der kleine Beutel für Kronenkorken, also Stahl, der schwarze Eimer für gequetschte Alu-Dosen, der erste weisse Sack für Plastik, der zweite für Glas, der Korb für allgemeinen Abfall und untrennbare Verbund-Verpackungen. Super!
Mein Schreibplatz über dem Wasser, erwähnt in meinem letzten Beitrag. Der Grenzfluss ist kein grosses Hindernis für illegale Zuwanderer, die ihr Glück in Thailand finden wollen.
Touristen fahren mit diesen “Slow Boats” auf dem Mekong zwischen Huey Sai und Luang Prabang, in zwei Tagen mit Übernachtung an Land. Ich genoss die Fahrt vor zwei Jahren auf einem besseren Schiff, mit Übernachtung in einem mitten im Wald am Mekong gelegenen Bungalow-Hotel.
Ausblick auf Terrasse und Mekong, von meiner Cabin im Siam Riverside Guest House in Chiang Khong.
Der Besitzer des Riverside schnitzt an seinem neuen Namensschild. Ein neues Schild ist ein erster Schritt, aber es wäre sonst einiges zu tun hier, am liebsten würde ich gleich anpacken. Viele Thais schauen mit anderen Augen, sehen das offensichtlichste nicht, dabei bräuchte es so wenig und nur einfache Mittel zu erheblicher Verbesserung. Er ist sich dessen nicht bewusst, hatte aber letzte Nacht nur zwei Gäste, mich und einen Engländer.
Weitere Fotos meiner Reise sind hier http://picasaweb.google.com/houdini49 in mehreren Picasa-Alben (zum Ansehen der Fotos auf das entsprechende Albumbild clicken).
Further photos of my trip are here http://picasaweb.google.com/houdini49 in various Picasa albums (click on the respective album picture to see the photos).

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