23.10.09
This blog entry is about Sue and her family and how and where they live. Helen and I know Sue and one of her daughters from our visit to Lake Inle in 2007. She was our tour guide for a couple of days.
Sue genierte sich beim Fotografieren, sie habe heute viel Tanaka aufgetragen, den burmesischen Sonnenschutz und Kinder- und Frauen-Zier.
Helen und ich kennen Sue von unserem Aufenthalt am Inle See vor 2 Jahren. Wir hatten bei Mutu für einige Tage ein Boot für Tagesausflüge gebucht. Als wir im Inle Resort, einem Erstklass-Hotel am See, am ersten Morgen an den Bootssteg gingen, stand Sue dort, sagte, sie sei hergekommen mit unserem Bootsführer, vielleicht wollten wir einen Guide, wir könnten ihr etwas zahlen dafür oder auch nicht, wie wir es für richtig hielten. So begleitete sie uns denn während der Tage am See.
Sue mit ihren beiden Töchtern und 2 Brüder mit Familien wohnen im Haus der Eltern, die beide verstorben sind.
Im gemauerten Haus ist das Wohnzimmer für alle 3 Familien, abgetrennt ein Schlafraum für Sue und ihre Töchter, sowie ein Raum für die derzeit nicht anwesende Schwester.
Die beiden Brüder wohnen mit ihren Familien in 2 einfachen Bambushäusern, die als Schlafzimmer dienen. Jede der 3 Parteien hat ihre eigene “Küche”.
Das ist Sue’s Küche, einfacher geht’s kaum. Hier von links: eine Nachbarin, Sue, die Frau des jüngeren Bruders und Nih Lah, die Frau des älteren Bruders, die gerade auf Sue’s Holzkohlen-Kochstelle Fleischklösse frittiert. Sue ist die älteste der 4 Geschwister.
Das Bad der Grossfamilie. Noch die Eltern hatten ein Rohr etwa 30 Meter tief in den Boden treiben lassen, aus dem mit einer Handpumpe das Wasser hoch gefördert wird. Der runde Zementtank steht erst seit 2 Wochen. Sue sagte, sie habe ihn aus meinem Führerlohn für 20 Franken kaufen können. Der Lieferant habe den Tank aussen mit Holzlatten verschalt und auf der Strasse bis zu ihr hergrollt. Vorher hätten sie das Wasser nur immer eimerweise hoch gepumpt, das sei bei der “shower” (Dusche), wie sie es nennen, wenn sie sich waschen, recht mühsam. Heute können sie Wasser mit einer Schale aus dem Tank schöpfen und über sich giessen.
Ein Mädchen aus der Nachbarschaft im Wohnzimmer. Nachbarsfrauen und -Kinder sind häufig in und um das Haus, es ist ein Kommen und Gehen, die Nachbarn sind viel mehr miteinander verbunden als bei uns.
Fotos von Sue’s Töchtern sind im Picasa-Album über das Indein-Festival.
Weitere Fotos meiner Reise sind hier http://picasaweb.google.com/houdini49 in mehreren Picasa-Alben (zum Ansehen der Fotos auf das entsprechende Albumbild clicken).
Further photos of my trip are here http://picasaweb.google.com/houdini49 in various Picasa albums (click on the respective album picture to see the photos).

2 Kommentare
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Oktober 29, 2009 um 2:16 nachmittags
Helen
So einfach zu leben, kann sich hier kaum jemand vorstellen.
Oktober 30, 2009 um 10:54 vormittags
Erich
@Helen: Ja, so ist es. Bei uns war es vor Hundert Jahren schon bessser. Hier in Thailand wurde vom Staat viel mehr gemacht als in Myanmar, alles ist weiter fortgeschritten. Heute war ich in einem Hilltribe-Village mit einfachen Hütten mit Grasdächern, aber fast alle haben Wasserzufluss per Leitung bis in die Hütten hinein. Klar, die blauen Wasserleitungen liegen meist offen da, nicht vergraben, aber das Wasser fliesst direkt zur Kochstelle und zur Toilette.