07.10.09
Family outing to Indein with Su, her 2 daughters, her sister-in-law and her niece. They dropped me at In Pah Khon village for 2 nights at a silk weaving workshop.
Die Pagode von Indein mit den vielen Stupas liegt etwas erhöht, abseits des Dorfes. Indein liegt nicht direkt am Inle See, es ist mit dem Boot über einen Fluss erreichbar. Die Ausflüge von den Hotels am und im See und auch von dem Kreisstädtchen Nyaung Shwe sind alle per Boot.
Meine “Familie”, von links Su, eine Touristenführerin, die Helen und ich von 2007 kennen, ihre Töchter Neh Tha und Shu Mei Ni, die Nichte Nie Leh und die Frau eines Bruders.
In Burma werden keine Familiennamen verwendet. Jedes Kind erhält einen meist 3-silbigen Namen gegeben, arbiträr ausgewählt, ohne Zusammenhang mit den Namen des Vaters oder der Mutter. Bei formeller Anrede werden alle 3 Namen verwendet, als Rufname dienen die 2 hinteren Silben oder oft ein Übername. Hier im Shan State ist der erste der 3 Namen in der Regel abhängig vom Wochentag der Geburt. Für jeden Wochentag gibt es eine Auswahl von Namen zur Auswahl. Ich fragte Su, an welchem Tag Aung Nai Oo geboren sei, und sie sagte Sonntag, dem Namen nach richtig, wie mich Nai Oo informiert hatte. Aung Nai Oo ist jedoch an einem Samstag geboren, wie ich, die Ausnahme bestätigt vermutlich die Regel.
Jedem Wochentag ist ein Zeichen zugeordnet, als an einem Samstag geborener gehört zu mir der Drache. In den Pagoden sind in 7 Richtungen um die Haupt-Stupa die 7 Zeichen als kleine Altare oder Säulen oder Häuschen angeordnet, und man sucht sich den seinen zum Beten und Opfern.
Die Stupas auf dem Hügel sind über einen gedeckten Gang mit dem Dorf verbunden. Man habe etwa 1000 Stupas und Ruinen von Stupas gezählt. Über Jahrhunderte wurden sie von Familien gespendet, als Dank für oder in der Hoffnung auf ein glückliches Ereignis.
Laufend werden Stupas restauriert, weiss oder golden. An den Stupas angebrachte Tafeln zeugen von den Spendern, teils auch Touristen. In den 2 Jahren seit unserem Besuch kamen klar erkennbar einige neu restaurierte dazu.
Zum Abschluss des Besuches in Indein kam ich nicht umhin, die Erinnerung an die alte Frau mit ihrem “cocona water, cocona water” aufzufrischen; Helen erinnert sich sicher. Hier Su’s kleinere Tochter, die ältere mag den Geschmack nicht. Anschliessend wurde die Nuss gespalten und als Imbiss reichlich Fleisch gegessen.
Das sind die 5 mit Gold überzogenen Buddhas, die 18 tage unterwegs waren, wieder in ihrer eigenen Pagode. Vor lauter aufgedrückten Goldblättchen erinnern sie eher an riesige Kartoffeln, von den Buddhas darin ist keine Spur mehr zu sehen. Da Frauen nur in Sichtweite dürfen, aber nicht auf das Podest, kaufte ich 5 Blättchen für meine Begleiterinnen und drückte sie für sie auf, nachdem jede ihres andächtig zwischen den flachen Händen vor das Gesicht gehalten hatte.
Grün auch hier zu guter Letzt, ein kleines Kloster mitten im Wald, unweit der vielen Stupas, aufgenommen von einer Anhöhe oberhalb Indein. Ich war dorthin hochgestiegen, während meine Frauen in der Pagode sassen. Auch ich ass dann mit dem gleichen Löffelchen wie alle die mit Salz, Nüsschen und irgendwas angesetzten Teeblätter, die Bergfrauen mitgebracht hatten. Diese Teeblätter werden bei einem Hausbesuch jedem Gast als Willkomm angeboten.
Weitere Fotos von dieser Reise sind hier in mehreren Foto-Alben (zum Öffnen auf ein Album-Bild clicken).
Further photos of this trip are here in various albums (to open, click on an album picture).

1 Kommentar
Kommentar-Feed für diesen Beitrag
Oktober 9, 2009 um 4:09 nachmittags
Helen
Ja, ich erinnere mich natürlich an alles, auch die alte Frau mit dem Coconut water. So schön, Su und die Kinder wieder zu sehen!
Gut, dass Du auf eine Anhöhe gestiegen bist, so hat man den Ueberblick auf die vielen Stupas.