06.10.09
Festival mit Prozession der goldenen Buddhas und Bootsrennen, schwimmende Gärten
Hier vorerst nur ein kurzer Bericht vom heutigen Tag, später vielleicht mehr. In einem Kloster sind 3 goldene Buddhas, die sehen aus wie grosse Kartoffeln, Buddhas sind nicht zu erkennen. Seit Jahren wurden von den Besuchern Goldblättchen auf richtige kleine Buddhas gedrückt, dass sie heute zur Unkenntlichkeit mit Gold überzogen sind. Einmal jährlich werden sie während 18 Tagen von einem Kloster zum anderen gebracht und verbleiben jeweils eine Nacht, in Nyaung Shwe 3 Nächte. Jeden Tag ziehen sie mit einer Prozession weiter zum nächsten Ort. Heute war der letzte Tag der Reise, an dem auch ein Bootsrennen stattfindet. Die grossen Boote sind das ganze Jahr in grossen “Garagen” untergebracht und werden nur einmal pro Jahr hervor geholt.
In den Wochen vor dem Festival finden Vorläufe statt und die besten beiden Teams jeder Klasse rudern am letzten Tag des Festivals mit “best of 3″ um den Sieg, Teams mit 60 Ruderern, mit 100 Ruderern, Frauen und Jugendliche.
Die Männer rudern mit den Beinen. Der Inle See ist bekannt für seine Beinruderer. Die Fischer halten das Ruder nur mit dem Bein und beide Arme sind frei für das Einholen des Netzes.
Auf dem Nachhauseweg nach Nyaung Shwe fuhren wir bei den berühmten schwimmenden Gärten vorbei, in denen praktisch der gesamte Tomatenverbrauch von ganz Burma erzeugt wird.
Morgenstimmung auf der fahrt zum Festivalort.
Weitere Fotos von dieser Reise sind hier in mehreren Foto-Alben (zum Öffnen auf ein Album-Bild clicken).
Further photos of this trip are here in various albums (to open, click on an album picture).

2 Kommentare
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Oktober 9, 2009 um 11:25 vormittags
Antia
Lieber Erich
Endlich habe ich ein wenig Zeit, deine Fotos und Reiseberichte zu lesen, doch man müsste ja den ganzen Nachmittag damit verbringen, so fleissig hast du geschrieben. Beneidenswert, was du alles gesehen und erlebt hast.
Oktober 9, 2009 um 5:46 nachmittags
Jutta
Ein Traum! Die Fotos sind derart gelungen, ich könnte sofort packen und losfahren. Schön, dass das Projekt so gut läuft, dass dir Freizeit beschert wurde. So kommen wir in den Genuss der tollen Berichte. Danke dir dafür.