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Das Programm

Sat 19.09. Chiang Mai bis Mae Sariang 272 km
Sun 20.09. around Mae Sariang 153 km
Mon 21.09. Mae Sariang bis Mae Hong Son 173 km
Tue 22.09. around Mae Hong Son 162 km
Wed 23.09. Mae Hong Son bis Pai 121 km
Thu 24.09. around Pai 52 km
Fri 25.09. Pai bis Chiang Mai 140 km
Grand Total 1’073 km

Das Motorrad

Die Off-road Kawasaki 250 cc wird in Thailand hergestellt. Sie war auf der Strasse leicht zu fahren, leicht und wendig, kleine Fahrfehler oder abrupte Aktionen blieben durchwegs ohne negative Folgen. Die Power ist schwach für ihre 250cc, es fehlt an Anzug, die fehlende Kraft war auch im Steilen bemerkbar, im Ebenen konnte man ruhig etwas über 100 km/h fahren.

Meine starb beim Anhalten hin und wieder ab. Bei Zwischenstopps, wenn sie heiss war, war sie oft nicht einfach zu starten. Dieser Punkt war der negativste und manchmal ärgerlich. Vom Vermieter Lan hörte ich, sie stelle ab, wenn sie in der Luft sei, d.h. bei einem Jump, wegen einer Art Unfallsicherung, glaube ich verstanden zu haben. Einem seiner Freunde sei es beim ersten Testen im Gelände passiert.

Motorräder aus Ersatzteilen

Die 250er Hondas seien wesentlich besser gewesen, aber er hätte nicht weiter machen dürfen mit denen, sagte Lan, denn sie hätten kein Nummernschild gehabt, seien nicht eingelöst gewesen. Ja, man habe problemlos in der Stadt und aus der Stadt fahren können und die Polizei habe sich nicht darum gekümmert, aber seit diesem Jahr gäbe es jedes mal 2000 Baht Busse und die Polizei sei strikt geworden. Lan meinte, es sei wegen der neu gestarteten Fabrikation der Kawasaki Off-road Bikes in Thailand, zum Schutz der Arbeitsplätze, da es vorher keine “locally made” Off-roads hatte.

Ich fragte, warum er die Hondas denn nicht eingelöst habe, ob die Fahrzeugausweise gefehlt hätten. Sicher, sagte er, denn die Töffs seien von Händlern in Bangkok als Ersatzteile importiert worden, ein Container Motoren, ein andermal Federgabeln, dann Räder, Rahmen, usw. Die Maschinen seien dann hier zusammengebaut worden. Er habe vom Importeur Bausätze gekauft und seine Töffs selber zusammengebaut. Natürlich seien durch dieses Vorgehen beim Import sehr viel Zollgebühren gespart worden.

Hammer war die Kawasaki sicher nicht, aber sie tat ihren Dienst, meist auf asphaltierter Strasse oder Beton, ab und zu auf Dreckstrassen, wenige male auf ausgewaschenen holprigen steilen Bergsträsschen. Wichtiger als das Motorrad war mir das Fahren, das Kurven geniessen, die Zeit auf dem Land, die schöne Gegend. Mich hat dieser Trip begeistert.

Zum Abschluss gibt es hier nochmals etwas Grün aus der Gegend um Mae Sariang.

Heute war ich nochmals in der Dental Clinic, und bis zum Mittag wurde alles fertig gemacht, ausbalanciert und geschliffen und poliert. Ich bin zufrieden, bis jetzt.